Kundgebung am 25.02.2026: Ein Zeichen für den Hochbühl setzen

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Am kommenden Mittwoch, den 25. Februar 2026, laden wir euch herzlich zu einer Kundgebung am Pfarrzentrum auf dem Münsterplatz in Überlingen ein. Beginn ist um 16:30 Uhr. Komm dazu und setz gemeinsam mit uns ein sichtbares Zeichen für den Hochbühl! Anlass ist die gleichzeitig stattfindende Gemeinderatssitzung, in der darüber beraten wird, ob städtische und Spital-Flächen auf dem Hochbühl für den Bau von Windkraftanlagen verpachtet werden. Mit eurer Anwesenheit wollen wir dem Gemeinderat ein klares und faires Signal geben.

Der Hochbühl ist ein wertvoller Landschafts- und Erholungsraum zwischen Überlingen, Owingen und Nesselwangen – mit Nähe zu Wohngebieten, Kliniken, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie wichtigen Kur- und Tourismusangeboten. Fünf fast 300 Meter hohe Windräder würden dieses Bild dauerhaft verändern und weit über den See hinaus sichtbar sein. Gleichzeitig gibt es viele offene Fragen: zur Wirtschaftlichkeit, zu möglichen finanziellen Risiken im Falle von Schäden oder Rückbau und zu den Folgen für Gesundheit, Kurstandort, Natur und Artenschutz. Der Hochbühl ist Teil unserer Heimat am See – ein Stück Landschaft, das viele von uns mit Spaziergängen, Ausblicken und Erholung verbinden.

Diese Fragen haben wir an den Überlinger Gemeinderat:

  • Sind diese Windkraftanlagen wirtschaftlich oder sind sie nur mit hohen Subventionen zu betreiben – und falls etwas schiefgeht, wer trägt am Ende das wirtschaftliche Risiko?
  • Wie stark verändern diese gewaltigen Windkraftanlagen das Landschaftsbild von Überlingen, Owingen und den Teilorten dauerhaft? Wollen wir das?
  • Welche Belastungen entstehen für Anwohner durch Lärm, Infraschall und Schattenschlag in der Nähe von Wohngebieten, Schulen, Pflegeheimen, Tagesstätten und Kureinrichtungen? Wollen wir die möglichen Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen?
  • Was bedeutet der Eingriff für die Natur, den Wald, den Boden und das Wasser, das im Untergrund unser Trinkwasser bildet; mit großen Fundamenten, Zufahrten, weiten Schneisen und dem Abrieb der Rotorblätter? Dürfen wir so mit der Natur umgehen?
  • Gefährden wir mit kurzfristigen Pachteinnahmen den Kur- und Erholungsstandort, von dem Überlingen und das Umland langfristig leben? Ist es das Risiko wert?
  • Warum werden Alternativen wie Photovoltaik, Seewärme und Geothermie, die besser zu unserer Region passen, nicht konsequenter verfolgt? Warum können das andere?

Bei dieser Kundgebung wollen wir ganz bewusst ein ruhiges und konzentriertes Zeichen setzen. Bitte verzichtet dieses Mal auf Trillerpfeifen, Trommeln und laute Sprechchöre. Wichtig ist, dass der Gemeinderat eine große, respektvolle und geordnete Präsenz wahrnimmt – passend zur Bedeutung der Entscheidung. Was hier entschieden wird, prägt die Umgebung, in der wir und unsere Kinder leben, für viele Jahrzehnte. Vor Ort halten wir eine kurze Ansprache zu unseren Fragen und informieren euch über den aktuellen Stand der Dinge.

Wir freuen uns, wenn ihr eigene Plakate und Schilder mitbringt, die zu diesen Themen passen. Klar formulierte, sachliche Botschaften machen sichtbar, wie wichtig vielen Menschen unsere Landschaft und Lebensqualität sind. Bitte achtet gemeinsam darauf, dass die Kundgebung friedlich, rücksichtsvoll und für alle gut zugänglich bleibt. Wir bitten euch herzlich, zahlreich zu kommen und diese Ankündigung weiterzugeben – im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft und über eure soziale Medien. Je mehr Menschen kommen, desto schwerer lässt sich unsere Stimme überhören. Jede einzelne Person vor Ort verstärkt das Signal an den Gemeinderat: Die Entscheidung über die Verpachtung der Flächen auf dem Hochbühl braucht Sorgfalt und den Blick auf bessere Alternativen als riesige Windkraftanlagen mitten in unserer einzigartigen Landschaft.

Komm zur Kundgebung, bring andere mit und setz mit uns ein ruhiges, aber deutliches Zeichen für den Hochbühl. Jede einzelne Person vor Ort verstärkt das Signal an den Überlinger Gemeinderat. Unser Widerstand geht weiter – für unsere Landschaft, unsere Gesundheit und unsere Heimat am See.

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