GEGENWIND HOCHBÜHL e.V.
Pro Wald, Artenschutz, Landschaft, Erholung und Gesundheit
Kandidatenbefragung zur Landtagswahl in BaWü 2026
Unsere Schwesterinititative Forum Hegau Bodensee hat die Kandidaten der Landtagswahl um ihre Meinung gebeten - hier finden Sie die Übersicht dazu als Link.An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass unsere gesamte Arbeit ehrenamtlich erfolgt. Für die...
Kundgebung am 25.02.2026: Ein Zeichen für den Hochbühl setzen
Pressemitteilung Owingen, 25. Februar 2026 Kundgebung am Hochbühl: Teilerfolg durch Rückzug von Abo Energy Nach dem Rückzug des Projektentwicklers Abo Energy aus dem geplanten Windpark am Hochbühl fordert der Verein den dauerhaften Schutz des Landschaftsraums....
ÜBER UNS
Wir sind engagierte Bürger aus Owingen, Billafingen, Nesselwangen, Hödingen und Überlingen, die sich für den Schutz der Natur- und Kulturlandschaft rund um den Hochbühlbergrücken einsetzen. Unser Ziel ist es, die Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in unserer Region zu bewahren. Mit Sorge betrachten wir die Pläne zur Errichtung von bis zu 300 Meter hohen Windkraftanlagen auf dem Hochbühl. Diese würden nicht nur das Landschaftsbild massiv verändern, sondern auch ca. 80 Hektar Wald erheblich beeinträchtigen.
Wir informieren die Öffentlichkeit, richten Veranstaltungen aus, nehmen an behördlichen Verfahren teil und arbeiten mit gleichgesinnten Initiativen zusammen, um unsere Region nachhaltig zu schützen. Gemeinsam setzen wir uns für eine lebenswerte Zukunft ein.
UNSER STANDPUNKT
Unser gemeinnütziger Verein Gegenwind Hochbühl e.V. spricht sich entschieden gegen den geplanten Bau von 4-6 Windkraftanlagen auf dem Hochbühl aus, die im Gebiet zwischen Überlingen, Owingen, Nesselwangen und Hödingen errichtet werden sollen. Wir setzen uns nachdrücklich für den Schutz unserer einzigartigen Landschaft ein und möchten interessierten Mitbürgern unsere Sichtweise dazu darstellen.
Ökologische Bedenken: Die aktuellen gesetzlichen Regelungen relativieren frühere Standards zum Schutz unserer Umwelt. Wichtige Schutzrechte wie Artenschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Wasserschutz und Gesundheitsschutz werden damit relativiert und sind unseres Erachtens nicht mehr ausreichend berücksichtigt.
Fragwürdige Wirtschaftlichkeit: Wir kämpfen gegen Windkraftanlagen am Hochbühl, deren wirtschaftliche Sinnhaftigkeit fragwürdig ist: Die sehr geringe Windhöffigkeit von 5,75-6,25 m/s rechtfertigt nicht den massiven Eingriff in unsere Natur, zumal die Anlagen ohne staatliche Subventionen wirtschaftlich nicht tragfähig wären. Wir fordern eine verantwortungsvolle Energiewende, die Ökologie und Ökonomie wieder in Einklang bringt.
Ressourcenverbrauch: Die Größe der Windräder nimmt – bedingt durch die geringe Windhöffigkeit – stetig zu, was das Landschaftsbild erheblich verändert. Zudem benötigen diese immer grösseren Windkraftanlagen mehr Material und Fläche, was unsere wertvolle Natur noch stärker belastet.
Gravierend eingeschränkte Bürgerbeteiligung: Das ausgerufene „überragende öffentliche Interesse“ für erneuerbare Energien, wie es im EEG 2023 festgeschrieben ist, schränkt die Möglichkeiten der Beteiligung und Mitsprache der Gemeinden und den betroffenen Bürgern bei Windkraftprojekten in unzulässiger Weise ein.
Wir fordern eine umfassende und sachliche Diskussion über die Auswirkungen der geplanten Windkraftanlagen auf unsere unmittelbare Umwelt. Der Erhalt unserer Artenvielfalt, intakter Wälder und des charakteristischen Landschaftsbildes hat für uns höchste Priorität. Dabei setzen wir uns auch für eine stärkere Berücksichtigung der Bürgerinteressen ein. Lassen Sie uns zusammen für den Schutz unserer Region eintreten!