DokumenTation über die Visualisierungen
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Warum zeigen wir diese Visualisierungen?
Viele Menschen in unserer Region können sich kaum vorstellen, wie groß diese Windkraftanlagen wirklich sind und wie stark sie Landschaft und Lebensumfeld verändern. Genau deshalb erstellen wir diese Visualisierungen und Simulationen.
Auf unseren Veranstaltungen und in vielen Gesprächen hören wir sehr oft die Sätze: „So soll das aussehen? Das habe ich ja gar nicht gewusst!“ Uns kommt es vor allem darauf an, dass alle Betroffenen rechtzeitig eine faire Chance haben, sich informiert zu entscheiden. Nur wenn das ganze Ausmaß des Eingriffs sichtbar wird, kann sich jede und jeder eine eigene, informierte Meinung bilden – über die Folgen für die Natur, unsere Region und die Stadt.
Wir verstehen unsere Arbeit deshalb bewusst als Aufklärungsarbeit für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Wenn Sie unser Anliegen teilen, freuen wir uns natürlich sehr, wenn Sie auch andere auf unsere Visualisierungen hinweisen und mit ihnen darüber sprechen, was die geplanten Anlagen konkret bedeuten würden. Jede weitergetragene Information hilft, dass die Debatte ehrlicher, transparenter und bewusster geführt wird.
Wer ist Ulrich Bielefeld und was ist seine Qualifikation?
Wer ist Ulrich Bielefeld und welche Qualifikation hat er?
Ulrich Bielefeld ist Diplom‑Ingenieur der Landschaftsarchitektur und arbeitet als freier Landschaftsarchitekt in Überlingen am Bodensee. Er ist Mitglied der Architektenkammer und hat auch für diese bereits 2012 Visualisierungen zu damaligen Windkraftdiskussionen erarbeitet: https://www.akbw.de/fileadmin/download/Freie_Dokumente/Landschaftsarchitektur/Hearing_Tagungsmappe_060312.pdf
Er war zudem als Naturschutzbeauftragter im Bodeseekreis tätig, vorher langjähriges Mitglied (1981-2004) des „Landespflegebeirates“ bei der Bezirksregierung Trier / Obere Naturschutzbehörde und bringt damit auch amtliche Erfahrung im Landschafts‑ und Naturschutz ein.
Sein fachlicher Schwerpunkt liegt seit 1990 auf Umweltverträglichkeitsprüfungen von Wind- und Solarenergieplanungen für Landschaftsbild und Naturhaushalt im öffentlichen Auftrag. In diesem Rahmen hat er für Regionalverbände, Gemeinden, Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen hunderte Visualisierungen und gutachterliche Stellungnahmen erstellt. In den letzten Jahren hat er zudem renommierten Anwaltskanzleien mit Fachbeiträgen zugearbeitet, die unter anderem 2020 die Unwirksamkeit der Fortschreibung Windenergie der Regionalplanung Mittlerer Oberrhein gerichtlich durchgesetzt haben. Veröffentlichung u.a.: Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2007, „Würdigung“ des Projektes „17 Jahre Landschaftsplanung Obere Kyll“ incl. Steuerung der Windenergie. http://www.deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de/archiv/preis-2007/121-17-jahre-landschaftsplanung-obere-kyll
Dazu nutzt er georeferenzierte Geländemodelle (z.B. Google Earth) und setzt dort maßstäblich Windenergieanlagen ein, um daraus fotorealistische Montagen zu erzeugen. Diese Methode orientiert sich an den gängigen Fachstandards und Handreichungen zur Visualisierung von Energieanlagen.
Durch diese Kombination aus Studium, langjähriger Berufspraxis, naturschutzfachlicher Tätigkeit und umfangreicher Visualisierungserfahrung gilt Bielefeld als ausgewiesener Spezialist für die Bewertung und Darstellung der landschaftlichen Auswirkungen von Windkraftprojekten. Mittlerweile liegen auch Vergleiche von Visualisierungen vor und Ergebnisse nach dem Bau von Windanlagen vor.
Nach welchen Regeln wurden die Visualisierungen erstellt? -TOP
Nach welchen Regeln wurden die Visualisierungen erstellt?
Die Simulationen wurden nach anerkannten Fachregeln für Windenergie‑Visualisierungen erstellt, insbesondere nach der Handreichung des Forum Energiedialog Baden‑Württemberg, und mit georeferenzierten Daten in Google Earth maßstäblich umgesetzt.
Kurzfassung der angewendeten Regeln
- Grundlage Forum Energiedialog BW:
Alle Visualisierungen wurden „mit Hilfe von Google Earth und nach Maßgaben des „Forums Energiedialog“ erstellt; diese Handreichung legt fest, wie realitätsnahe Visualisierungen von Energieanlagen für Kommunen auszusehen haben. Handreichung: Visualisierungen von Energieanlagen – Forum Energiedialog - Georeferenzierte Einfügung der Anlagen: Die Windräder werden in das echte Geländemodell von Google Earth eingefügt, mit korrekten geografischen Koordinaten, Naben‑ und Gesamthöhen, sodass Lage und Größe im Raum maßstäblich stimmen.
- Auswahl und Dokumentation der Blickpunkte: Die Handreichung fordert eine begrenzte, aber repräsentative Auswahl von Standorten in unterschiedlichen Entfernungen (typisch 300 m bis 5 km) sowie die Angabe von Standort, Blickrichtung und Entfernung; dieses Vorgehen wird für die Visualisierungen explizit beschrieben.
- Realistische Brennweiten und Offenlegung der Bildparameter: Maßgeblich für die Beurteilung ist immer die Visualisierung mit Normalbrennweite (ca. 50–60 mm). Es werden in der Regel Normalbrennweiten (ca. 50–60 mm Kleinbild‑Äquivalent) verwendet, um den üblichen Seheindruck wiederzugeben; abweichende Brennweiten (Tele‑Details) werden benannt, wie es die Fachstandards („Gute fachliche Praxis für die Visualisierung von Windenergieanlagen“) verlangen.
- Transparenz und Nachprüfbarkeit: Die Erstellung über Google‑Earth‑Projekte mit KMZ‑Dateien erlaubt, Standorte, Höhen und Sichtbarkeiten mit Messwerkzeugen und Profilen zu kontrollieren; die Handreichung fordert genau diese Nachvollziehbarkeit statt „frei“ gezeichneter Bilder.
In Summe folgen die Visualisierungen damit den in Baden‑Württemberg empfohlenen Regeln für realitätsnahe, sachgerechte Visualisierungen von Energieanlagen und orientieren sich zugleich am bundesweiten Fachstandard „Gute fachliche Praxis für die Visualisierung von Windenergieanlagen“.
Welcher Anlagentyp wird in den Visualisierungen gezeigt?
Welcher Anlagentyp wird in den Visualisierungen gezeigt?
In den Visualisierungen wird ein repräsentativer, aktueller Windkraftanlagentyp der 5 –7 MW‑Klasse mit ca. 300 m Gesamthöhe (Nabenhöhe plus Rotordurchmesser) gezeigt, wie er heute typischerweise für geplante Projekte in vergleichbarer Topografie eingesetzt wird. Die Höhe ist in den Ausweisungen der Regionalplanung nicht festgelegt. Im Gültigkeitszeitraum der Planung von 15 Jahren können sich die Anlagenhöhen deutlich erhöhen; im zurückliegenden 15‑Jahres‑Zeitraum haben sie sich ungefähr verdoppelt.
Da der konkrete Anlagentyp für den Hochbühl zum Zeitpunkt der Erstellung unserer Visualisierungen noch nicht feststand, wurden die Anlagenparameter (Leistungsklasse, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und damit Gesamthöhe) so gewählt, dass sie den in den offiziellen Planungen und Angeboten genannten Größen möglichst nahekommen. In den aktuellen Bildern sind Anlagen von Vestas V 172-7,2 MW eingesetzt. Die Visualisierungen stellen damit einen fachlich begründeten, konservativen Näherungsstand dar und beanspruchen ausdrücklich keine Zentimeter‑Genauigkeit. Sobald der endgültige Anlagentyp verbindlich feststeht, werden die Visualisierungen – wo erforderlich – an die dann bekannten technischen Daten (insbesondere Gesamthöhe) angepasst.
Mittlerweile werden die Windkraftanlagen in immer größeren Dimensionen geplant und gebaut, die unsere gemachten Vorgaben übertreffen können.
Woher stammen die Positionen der gezeigten Windräder?
Woher stammen die Positionen der gezeigten Windräder?
Die Positionen der in den Simulationen gezeigten Windräder stammen aus den offiziellen Planungsunterlagen der Regionalplanung (z.B. Teilregionalplan Energie / Windvorranggebiete) und den dazugehörigen Flächenausweisungen.
Die exakten Standorte der einzelnen Anlagen innerhalb des ausgewiesenen Windvorranggebietes werden nicht frei gewählt, sondern qualifiziert geschätzt – unter Beachtung sinnvoller Bauabstände zwischen den Anlagen, der definierten Abstände zu Siedlungen, Infrastruktur und Schutzgütern sowie unter Berücksichtigung der vorhandenen Topografie (Geländehöhen, Kuppen, Senken).
Im Zuge des Angebots von ABO Energy wurde eine konkrete Planung zur Errichtung von fünf Windkraftanlagen im Windvorranggebiet Hochbühl vorgestellt. Diese Planung von ABO Energy stimmte in ihren vorgesehenen Anlagenstandorten im Wesentlichen mit den von uns für die Simulation zugrunde gelegten Positionen überein.
Welche Brennweiten werden für die Simulationen verwendet und warum?
Welche Brennweiten werden für die Simulationen verwendet und warum?
Für die Simulationen werden überwiegend Normalbrennweiten im Bereich von etwa 50–60 mm (Kleinbild‑Äquivalent) verwendet, weil dieser Bildwinkel dem üblichen menschlichen Seheindruck aus der jeweiligen Entfernung am nächsten kommt.
Welche Brennweiten werden verwendet?
- Standard ist ein Normalobjektiv mit ca. 50 mm (bzw. etwa 43–55 mm), wie es auch Forum Energiedialog und der Fachstandard „Gute fachliche Praxis für die Visualisierung von Windenergieanlagen“ empfehlen.
- Zusätzlich werden gelegentlich Telebrennweiten von 100–200 mm eingesetzt, um Details oder besonders relevante Ausschnitte (z.B. eine bestimmte Sichtachse) vergrößert darzustellen. Solche Tele‑Ansichten werden als solche kenntlich gemacht und können – insbesondere bei größeren Entfernungen – der tatsächlichen Wahrnehmung vor Ort besser entsprechen.
- Die verwendeten Brennweiten sind im Titel des jeweiligen Bildes angegeben. Die im Einzelfall verwendeten, genauen Kameraeinstellungen sind in den Dateieigenschaften der Originalbilder hinterlegt und können von jeder interessierten Person auf Anfrage gerne eingesehen und überprüft werden.
Warum genau diese Brennweiten?
- Fachleitfäden betonen, dass Normalbrennweiten die Größenverhältnisse im Raum am besten so abbilden, wie wir sie mit bloßem Auge wahrnehmen; zu starke Weitwinkelobjektive würden Anlagen klein und weit entfernt erscheinen lassen, starke Teleobjektive dagegen sehr dominant.
- Ziel der Simulationen ist eine möglichst realistische, weder verharmlosende noch dramatisierende Darstellung; deshalb wird der Normalbereich als Referenz genutzt und Teleaufnahmen nur ergänzend eingesetzt.
- Die maßgebliche Referenz für die Beurteilung der Größenwirkung sind unsere Visualisierungen mit Normalbrennweiten (ca. 50–60 mm). Tele‑Aufnahmen werden wo angebracht eingesetzt, um bestimmte Details oder Sichtachsen hervorzuheben, ersetzen aber nicht ohne weiteres die Beurteilung auf Basis der Normalbrennweite.
Das Phänomen der „Mondtäuschung“.
- Die sogenannte Mondtäuschung bezeichnet das Wahrnehmungsphänomen, dass der Mond (oder auch die Sonne) in Horizontnähe subjektiv deutlich größer wirkt als hoch am Himmel, obwohl Vergleichsfotos das Gegenteil beweisen und der physikalische Sehwinkel unverändert bleibt. Einen ausführlichen Überblick zum Phänomen bietet der Wikipedia‑Artikel „Mondtäuschung“: https://de.wikipedia.org/wiki/Mondtäuschung.
- Psychologische Erklärungsansätze gehen unter anderem davon aus, dass unser Gehirn die Entfernung zum Horizont anders bewertet als zum Zenit. Dadurch erscheinen Objekte am Horizont vergrößert. Übertragen auf andere Objekte bedeutet das: Dinge am Horizont können vom Menschen größer und näher empfunden werden, als es ihre tatsächliche Winkelgröße vorgibt – ein Eindruck, der in etwa einem zoomenden Teleobjektiv entspricht.
- Für unsere Visualisierungen heißt das: Menschen empfinden Objekte am Horizont oft größer oder näher, als es ihrer tatsächlichen Winkelgröße entspricht. Diesen subjektiven Effekt berücksichtigen wir, indem wir Normalbrennweiten als Referenz nutzen und Tele‑Details als solche kennzeichnen – nicht, um zu dramatisieren, sondern um an typische Wahrnehmungen anzuknüpfen.
- Für die reale optische Wirkung kommt hinzu, dass die Drehbewegung der Rotoren zusätzlich die Aufmerksamkeit stärker auf sich zieht, was so in Standfotos nicht zum Ausdruck gebracht werden kann.
Kurz gesagt: Die Simulationen nutzen Normalbrennweiten, weil sie den realen Seheindruck am besten wiedergeben, und ergänzen diesen Standard in Einzelfällen, um deklarierte Tele‑Details, um der subjektiv oft vergrößernden Horizont‑Wahrnehmung (Mondtäuschung‑Effekt) Rechnung zu tragen.
Wie realistisch ist das Bild der fünf Windräder über Überlingen?
Wie realistisch ist das Bild der fünf Windräder über Überlingen?
Das Bild gibt die Größenverhältnisse der fünf Windräder im Verhältnis zur Stadt Überlingen realistisch wieder. Die Anlagen sind maßstäblich eingesetzt; die verwendete 100‑mm‑Brennweite ist in diesem Fall als ergänzende Tele‑Detailansicht zu verstehen, weil die Kamera deutlich weiter von den Windrädern entfernt über dem See steht.
Für die grundsätzliche Beurteilung der Größenwirkung bleiben jedoch die Visualisierungen mit Normalbrennweite maßgeblich; die Tele‑Ansicht zeigt lediglich ein hervorgehobenes Detail. Detailansichten sind in den einschlägigen Leitfäden zur Visualisierung von Windenergieanlagen ausdrücklich als ergänzende Darstellung zulässig. Die dazu relevanten technischen Angaben dokumentieren wir gebündelt und vollständig auf unserer Website, wo sie jederzeit nachgelesen und überprüft werden können.
- Die Stadt Überlingen liegt im Uferbereich des Bodensees auf etwa 400 m über Meer, der Höhenrücken des Hochbühl erreicht rund 700–720 m. Die Höhendifferenz zwischen Stadtgebiet und Hochbühl beträgt damit ungefähr 300 m. Die in der Visualisierung dargestellten Windkraftanlagen haben eine geplante Gesamthöhe von rund 300 m (Nabenhöhe plus Rotorblattspitze oben). Windkraftanlagen dieser Größenordnung entsprechen den heute für vergleichbare Standorte typischen Anlagen der 5 – 7 MW‑Klasse. Die Anlagen wären also in ihrer Höhe in etwa so groß wie der gesamte Anstieg vom Seeufer hinauf zum Hochbühl.
- Das heißt: Wer von Überlingen zum Hochbühl hinaufschaut, blickt über ungefähr 300 m Höhenunterschied. Ein Windrad mit etwa 300 m Gesamthöhe verdoppelt diesen Höhenraum in der Vertikalen. Die im Bild gezeigten Dimensionen stimmen deshalb in der Größenordnung mit den tatsächlichen Höhenverhältnissen überein. Die genannten Höhenwerte lassen sich in amtlichen Karten oder in Google Earth leicht nachprüfen; so können Sie selbst kontrollieren, ob die Größenrelationen plausibel sind.
- Unabhängig von der verwendeten Brennweite ändern sich die Proportionen vom gleichen Blickpunkt aus betrachtet nicht – etwa Berg‑ oder Gebäudehöhen. Nur der visuelle Eindruck verschiebt sich: Das Bild wirkt weiter entfernt oder näher herangeholt. Das gezeigte Foto mit einer Brennweite von 100 mm gibt die Größenverhältnisse zum Beispiel zwischen Münsterturm und den Windkraftanlagen korrekt wieder. Bei einer Aufnahme mit 50 mm sähe man vor allem mehr Himmel und Wasser; insbesondere in kleinen Bildformaten wirkt das verharmlosend. Den gleichen Effekt erzielt man, wenn man ein 50‑mm‑Foto entsprechend zuschneidet und die Anteile von Himmel und Wasser als weniger wichtige Bildinformation reduziert.
Für die Einschätzung der Dimensionen ist deshalb vor allem wichtig, dass die Gesamthöhe der Windräder von rund 300 m in etwa der Höhendifferenz zwischen Stadtgebiet und Hochbühl, auch rund 300 m, entspricht – ganz gleich, mit welcher Brennweite fotografiert wird.


Was sind Google-Earth-KMZ-Dateien und wozu sind sie gut?
Was sind Google‑Earth‑KMZ‑Dateien und wozu sind sie gut?
Was ist eine KMZ‑Datei?
- KMZ ist ein komprimiertes Format, das eine KML‑Datei plus alle zugehörigen Daten (z.B. Bilder, Overlays) in einer einzigen Datei bündelt.
- KML beschreibt die Inhalte (Ortsmarken, Linien, Polygone, Beschriftungen, 3D‑Modelle), KMZ ist sozusagen das ZIP‑Archiv davon.
Was zeigen KMZ‑Dateien in Google Earth? Je nach Inhalt können KMZ‑Dateien u.a. Folgendes anzeigen:
- Punkte/Ortsmarken: z.B. Standorte von Windkraftanlagen, Aussichtspunkten, Messstellen.
- Linien und Routen: Trassenverläufe, Wege, Sichtachsen.
- Flächen/Polygone: geplante Vorranggebiete, Schutzgebiete, Bauflächen.
- Bild‑Overlays: georeferenzierte Bilder oder Karten, die exakt über das Luftbild gelegt werden (z.B. Visualisierungen von Windrädern).
- Zusätzliche Infos: Pop‑up‑Fenster mit Text, Fotos, Links oder Videos zu den jeweiligen Punkten.
Wozu sind KMZ‑Dateien gut?
- Austausch: Man kann komplette Projekte (alle Punkte, Flächen, Bilder) in einer Datei verschicken und andere können sie direkt in Google Earth öffnen.
- Dokumentation: Planungen, Visualisierungen und Gutachten lassen sich räumlich präzise belegen und nachvollziehen.
- Kontrolle: Empfänger können Standorte, Höhen, Entfernungen und Sichtbarkeit selbst prüfen, statt nur einem statischen Bild zu glauben.
Für unsere Visualisierungen bedeutet das: Die fünf KMZ‑Dateien enthalten die Windrad‑Standorte in der korrekt umgesetzten Höhe (hier 300 m) und gegebenenfalls zusätzliche Overlays. So kann jede Person in Google Earth genau sehen, wo die Anlagen stehen würden und wie sie im Raum liegen.
Wie kann ich Google-Earth-KMZ-Dateien öffnen?
Wie kann ich Google‑Earth‑KMZ‑Dateien öffnen?
In Google Earth müssen Sie nichts Besonderes „einstellen“ – Sie brauchen nur die richtige Version und den richtigen Öffnen‑Weg. Und natürlich die KMZ Dateien
Schritt für Schritt (PC, Google Earth Pro)
- Google Earth Pro installieren und starten (falls noch nicht vorhanden).
- Oben im Menü auf Datei → Öffnen… klicken.
- Im Dateidialog unten den Dateityp auf KML/KMZ lassen und Ihre .kmz auswählen.
- Bestätigen – die Inhalte erscheinen links unter „Orte“ und die Ansicht springt auf das betreffende Gebiet.
Alternative (Google Earth im Browser)
- google.com im Browser öffnen und anmelden.
- Links auf das Projekt‑Symbol klicken.
- „Neu → Lokale KML/KMZ‑Datei öffnen“ wählen und Ihre .kmz auswählen.
Spezielle „Optionen“ müssen Sie nicht aktivieren; wichtig ist nur, dass Sie Earth Pro oder die Web‑Version verwenden, dann lassen sich die KMZ‑Dateien direkt öffnen.
Kann ich eine Visualisierung von meinem Haus aus erhalten? - TOP
Kann ich eine Visualisierung von meinem Haus aus erhalten?
Ja, das ist möglich – Sie können von uns eine Visualisierung „von Ihrem Haus aus“ erhalten.
Wir setzen dafür ein 3D‑Visualisierungssystem der Firma V‑KON.media GmbH aus Trier ein, das speziell für den Planungsfall „Hochbühl“ konfiguriert wurde. Dieses System wird auch bei großen Infrastrukturprojekten wie Südlink‑Leitungen oder Autobahnplanungen eingesetzt und ist darauf ausgelegt, komplexe Vorhaben für Bürger verständlich darzustellen. Die exakten Aufstellorte und der endgültige Anlagentyp stehen noch nicht fest; deshalb arbeiten wir mit fachlich begründeten Annahmen zu möglichen Standorten innerhalb des ausgewiesenen Vorranggebietes und mit aktuell realistischen Anlagentypen.
Auf dieser Grundlage können wir für Ihre konkrete Wohnanschrift (im Bereich Überlingen, Bonndorf oder Owingen) eine individualisierte 3D‑Simulation erstellen, die zeigt, wie die geplanten Windkraftanlagen aus Ihrer Perspektive voraussichtlich wirken würden. So erhalten Sie eine möglichst sachliche, nachvollziehbare Grundlage, um sich selbst ein Bild von den zu erwartenden Veränderungen zu machen.
Fordern Sie gerne unverbindlich eine Visualisierung für Ihre Adresse bei uns an:
Visualisierung – Gegenwind Hochbühl e.V.
Das sind grobe Falschdarstellungen! - TOP
Das sind doch grobe Falschdarstellungen!
Oder auch Kommentare wie: „Diese Fotomontagen sind bewusste Täuschungen!“
Wir nehmen solche Vorwürfe sehr ernst, möchten ihnen aber entschieden widersprechen. Unsere Visualisierungen sind keine „groben Falschdarstellungen“, „bewussten Irreführungen“ oder „absichtlichen Täuschungen“. Solche Vorwürfe unterstellen, wir würden vorsätzlich falsche Tatsachen darstellen, um Menschen zu täuschen – das liegt weder in unserer Absicht, noch gibt es dafür belastbare Belege, die eine derartige Unterstellung rechtfertigen.
Wer behauptet, unsere Bilder seien inhaltlich falsch, kann das gerne im Detail zeigen:
- Welche Anlage ist wo angeblich falsch platziert?
- Welche Höhe, Entfernung oder Perspektive soll konkret nicht stimmen?
- Welche Planungsgrundlage oder welches technische Detail wurde nachweislich falsch umgesetzt?
- Welcher Fehler besteht in unserer Methodik?
Für jede konkrete Rückfrage zu Standorten, Höhen, Brennweiten oder verwendeten Daten stellen wir die Angaben bereit und stehen gerne zur weiteren Klärung zur Verfügung. Unsere Methode, die Herkunft der Positionsdaten und die Kameraeinstellungen legen wir offen dar, damit jede und jeder unsere Arbeit nachvollziehen kann. Wir geben uns sehr große Mühe, unsere Simulationen fachlich korrekt, methodisch transparent und verständlich aufzubereiten – gerade, weil das Thema emotional, politisch und gesellschaftlich stark aufgeladen ist.
Nicht näher belegte Vorwürfe unlauterer Absicht sind weder zielführend noch angemessen. Sie tragen lediglich dazu bei, die Stimmung anzuheizen – daran wollen wir uns nicht beteiligen.
Uns ist bewusst, dass derartige Visualisierungen starke Gefühle auslösen können, gerade wenn es um Eingriffe in Landschaft und Lebensumfeld geht. Genau deshalb legen wir Wert darauf, Kritik inhaltlich und nachvollziehbar zu diskutieren und nicht auf der Ebene von Motiven oder Unterstellungen. Sachliche Kritik – auch deutliche – halten wir aus und setzen uns gern damit auseinander. Was wir jedoch klar zurückweisen, sind pauschale Unterstellungen „bewusster Irreführung“ oder „absichtlicher Täuschung“, also der Vorwurf, wir würden absichtlich unwahre Tatsachen vorspiegeln, um andere in die Irre zu führen. Das entspricht weder unserem Anspruch noch unserem tatsächlichen Vorgehen.
Uns ist wichtig, dass die Diskussion in der Sache gern hart, im Umgang miteinander aber fair geführt wird. So schwerwiegende Vorwürfe dürfen nicht leichtfertig und ohne konkrete, überprüfbare Fakten erhoben werden. Wenn wir von solchen Vorwürfen erfahren, gehen wir ihnen nach und berichten öffentlich darüber.
Mit diesen Bildern sollen die Leute nur genarrt werden! - TOP
Mit diesen Bildern sollen die Leute nur genarrt werden!
Oder vergleichbare Kommentare wie: „Alles reine Angst und Panikmache!“
Wir können sehr gut verstehen, dass unsere Bilder bei manchen Menschen starke Emotionen auslösen – das tun sie bei uns auch. Gerade deshalb möchten wir betonen, dass es nicht unser Ziel ist, jemanden zu „narren“ oder in irgendeiner Form Panik und Angst zu schüren.
Unsere Visualisierungen wurden nach anerkannten fachlichen Regeln erstellt, auf Basis der offiziellen Planungsunterlagen und mit georeferenzierten Daten (z.B. Geländemodellen, realen Höhen und Entfernungen). Die verwendeten Kameraeinstellungen sind dokumentiert, und die zugrunde liegende Methodik stellen wir hier offen dar. Jede interessierte Person kann Schritt für Schritt nachverfolgen, wie diese Simulationen entstanden sind und welche Annahmen dabei eingeflossen sind.
Wir tun das, weil viele Bürgerinnen und Bürger sich die tatsächliche Größenwirkung der Windkraftanlagen und den Eingriff in Landschaft und Lebensraum nur schwer vorstellen können. Ohne solche Visualisierungen bleibt die Debatte zu oft abstrakt – wir halten es für demokratisch notwendig, dass alle sehen können, wie die fünf Windkraftanlagen auf dem Hochbühl, direkt oberhalb von Überlingen, konkret aussehen würden, um sich dann eine eigene Meinung zu bilden.
Gern stehen wir für eine sachliche Diskussion zur Verfügung: Wer Fragen zur Methode, zu den Daten oder zu einzelnen Bildern hat, kann uns gerne ansprechen, und wir erläutern unsere Vorgehensweise Schritt für Schritt. Wo wir Fehler entdecken oder auf fundierte Hinweise stoßen, korrigieren wir diese selbstverständlich.
Mehr Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Dialogbereitschaft können wir kaum anbieten. Auf rein pauschale, substanzlose Anfeindungen möchten wir hingegen nicht weiter eingehen – dafür ist das Thema für uns, unsere Region, die Natur und alle betroffenen Menschen zu wichtig.
Wie kann ich eure Visualisierungen selbst überprüfen? - TOP
Wie kann ich eure Visualisierungen selbst überprüfen?
Uns ist wichtig, dass Sie unsere Visualisierungen nicht „glauben“ müssen, sondern sie selbst nachvollziehen können. Dafür stellen wir mehrere Möglichkeiten bereit:
- KMZ‑Dateien herunterladen:
RVBO Nesselw-1-2026.kmzHier können Sie die zugehörigen Google‑Earth‑KMZ‑Dateien herunterladen. Öffnen Sie diese in Google Earth, um die Standorte der Anlagen im echten Geländemodell zu sehen.
- Messwerkzeuge in Google Earth nutzen: In Google Earth können Sie Entfernungen, Höhenunterschiede und Sichtlinien selbst messen. So lässt sich nachprüfen, wie weit eine Anlage von einem Ort entfernt ist oder wie stark sie über einen Geländerücken hinausragt. (siehe hierzu auch die Anleitung)
- Kameraeinstellungen in den Dateieigenschaften einsehen: Im Titel der Bilder ist jeweils die verwendete Brennweite angegeben. Die verwendeten Kameraeinstellungen sind technisch bedingt nur in den EXIF‑Daten der Originalbilder hinterlegt; nicht in den verarbeiteten Bildern mit einmontierten Windkraftanlagen. Auf Anfrage können die Originalfotos zur Verfügung gestellt werden und die Dateieigenschaften im Dateibrowser oder mittels einer Foto‑Software selbst abgerufen werden.
- Abgleich mit offiziellen Leitfäden: Unsere Methodik orientiert sich an der Handreichung „Visualisierungen von Energieanlagen“ des Forum Energiedialog Baden‑Württemberg sowie am Fachstandard „Gute fachliche Praxis für die Visualisierung von Windenergieanlagen“. Die Dokumente sind öffentlich zugänglich, sodass Sie unsere Vorgehensweise damit vergleichen können. Handreichung: Visualisierungen von Energieanlagen – Forum Energiedialog
Wenn Sie bei der eigenen Prüfung Unstimmigkeiten entdecken oder konkrete Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns. Wir gehen solchen Hinweisen nach und veröffentlichen, falls nötig, korrigierte Visualisierungen.
Wen kann ich kontaktieren, wenn ich eine Frage, Kritik oder Anregungen habe?
Wenn Sie Fragen, Kritik oder Anregungen zu unseren Visualisierungen haben, freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht. Bitte schreiben Sie einfach eine E‑Mail an: kontakt@gegenwind-hochbuehl.com.
Vermerken Sie im Betreff idealerweise: „Fragen zu den Visualisierungen“, damit wir Ihr Anliegen schnell zuordnen und möglichst zügig beantworten können. Besten Dank!
PDF-Dateien zum Download
Dokumentation der Bilderstellung
Die Bilder sind maßstabgetreu erstellt mit Google Earth von Ulrich Bielefeld (Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt). Das in Google Earth eingesetzte Windradmodell ist 300m hoch.
Wie dies technisch erstellt wurde, ist in der hinterlegten PDF-Datei dokumentiert.
Visualisierung mit Google - Anleitung
Hier finden Sie die Anleitung zur Erstellung einer eigenen Visualisierung mit Google Earth
Vergleich Visualisierung mit Realer Situation am Beispiel
Das eine Bild zeigt den realen Baufortschritt am Schloss Lichtenstein (Gemeinde Lichtenstein, Honau, Schwäbische Alb) das andere eine frühere Simulation mit nur angenäherten WKA‑Positionen; die Aufnahmen wurden nicht vom exakt gleichen Standort gemacht. An der grundsätzlichen Größen‑ und Wirkungswirkung der Anlagen ändert das jedoch nichts.

Hinterher-Foto

Hinterher-Foto
Verwendete Bilder
Die Bilder sind maßstabgetreu erstellt mit Google Earth von Ulrich Bielefeld (Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt). Das in Google Earth eingesetzte Windradmodell ist 300m hoch.
Diese Höhen sind realistisch in Planung. Im Geltungszeitraum des Regionalplans (15 Jahre) werden sich die Höhen wahrscheinlich sogar noch weiter erhöhen. Schon 2024 sollte ein Windrad in der Lausitz mit 365m Höhe errichtet werden. Vor 14 Jahren waren die höchsten Windräder 180m hoch. Alle Windräder die wir aktuell hier kennen sind also beinahe nur halb so hoch.